Neue Wege, die wir auch  weiterhin nicht allein gehen…
„be-Flügel-te“ Tage  Gerthe  2013 -   „Christuskirche Bochum-Gerthe“
vom 3. März bis zum 17. März



Mit 12 Konzerten bieten wir auch in diesem Frühjahr wieder ein abwechslungsreiches und ansprechendes Konzertprogramm für alle Interessierten an der Kulturarbeit der Christuskirchengemeinde Bochum-Gerthe.
Ein Blick in das aktuelle Programm zeigt, dass wir wieder Künstlerinnen und Künstler von hoher Qualität gewinnen konnten, dazu Jugendliche der Musikschule Bochum mit ihren Talenten im Vorfeld der musikalischen Ausbildung zu professionellen Musikstudiengängen.
Wir versuchen damit einen Reigen von Konzerten zu bieten, die bei den Besucherinnen und Besuchern die Neugier weiterhin stärken und auch wecken auf das hin, was Musik über alle Grenzen hinweg zu bieten vermag.

Alle Konzerte sind eintrittsfrei, um somit vielen die Möglichkeit zu geben, Musik zu hören und zu erleben. Zur Deckung der Ausgaben bitten wir am Schluss eines jeden Konzertes um eine Kollekte. Wir haben damit bisher sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen und bieten somit nach 2010 zum dritten Mal die „be-Flügel-ten“ Tage in Gerthe an.

Wie kam es dazu:
 
Das 100.Jubiläumsjahr der Christuskirche im Jahre 2010 hat uns in der Kirchengemeinde ein umfangreiches Jubiläumsprogramm beschert, das mit 112 Veranstaltungen in alle Bereiche der Gemeinde und des öffentlichen Lebens wirken und Menschen einladen wollte. Wir wollten mit dem Programm deutlich machen, wie tief verwurzelt der Sakralbau der Christuskirche in Gerthe über 100 Jahre mit all seinen  Facetten inhaltlicher Angebote für die Menschen vor Ort gewesen ist und weiterhin seien kann. Nach einem sehr erfolgreichen Jubiläumsjahr haben wir intensiv die Angebote ausgewertet und auf mögliche Nachhaltigkeit überprüft.
Die damals neu entstandene Konzertreihe der sog. „be-Flügel-ten“ Tage in Gerthe erschien allen Beteiligten so wichtig und interessant, dass wir für 2012 dieses Festival neu aufgelegt haben.
Mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher folgten unseren Einladungen.

Konzeptionell haben wir für die Finanzierung immer auch gezielt ortsansässige Firmen angesprochen, um uns das Startkapital für die jeweilige Konzertreihe absichern zu helfen. Auch dabei sind wir wohlwollend unterstützt und begleitet worden.

Ausgangspunkt für die Namensfindung  war unter anderem auch die Dauerleihgabe eines Bechstein -Flügels an die Gemeinde zur Nutzung in der Christuskirche.

Wir stellten rasch fest, dass wir zum ‚Fliegen’ - der Engel gleich - aber eigentlich zwei Flügel benötigten. So haben wir jeweils für die Zeit der „be-Flügelt-en“Tage einen zweiten Flügel angemietet.

Der ehemalige Konfirmand und ausgebildete Klavierbaumeister, Daniel Leveringhaus, hat uns immer wieder beraten, begleitet und  für die nötige Stimmung vor allem auch  der Instrumente gesorgt.
Die qualifizierte Zusammenarbeit mit der Musikschule Bochum ist in dieser Hinsicht ein Segen für alle Beteiligten.

Ein bewährtes Team hat sich herausgebildet, dass dieses inhaltliche Kulturangebot der Christuskirchengemeinde in Bochum Gerthe vorbereitet und nachhaltig aufbereitet.
Es hat sich damit ein Schwerpunkt gemeindlichen Lebens entwickelt, der in und über die Gemeinde strahlt und wirkt und Menschen neugierig hält.

Wir sind auch in diesem Jahr 2013 sehr dankbar für alle Unterstützung und freuen uns sehr auf gelingende und anregende „be-Flügel-te“ Tage vom 3.-17.3.2013.

Lassen Sie sich einladen und kommen Sie in die wunderschön restaurierte Christuskirche Bochum Gerthe und erleben Sie die außergewöhnlichen Konzerte im Rahmen der diesjährigen „be-Flügel-ten“ Tage.
Gespielt wird auf Bechstein-Flügeln.


Namens aller Verantwortlichen
und mit einem herzlichen Glückauf

Ihr Johannes Romann, Pfr.




„Be - FLÜGEL –te“ Tage in Gerthe

Sonntag 3.3.  – Sonntag 17.3.2013

12 Konzerte auf  2 Flügeln und viel mehr
in der Christuskirche Bochum – Gerthe

in Kooperation und mit freundlicher Unterstützung durch:

Musikschule Bochum
http://www.bochum.de/musikschule
Pianohaus H.van Bremen
http://www.vanbremen.de/
Klavierbau Daniel Leveringhaus
http://www.klavierbau-leveringhaus.de/
Bestattungen Wellers
http://www.wellers-bestattungen.de/
harder.architekten
http://www.harder-poepsel.de/
Pinguin Apotheke
http://www.pinguin-apotheke-dortmund.de/


alle Konzerte eintrittsfrei – Kollekte jeweils am Ausgang erbeten!
gespielt wird auf Bechstein-Flügeln


Auftakt:   Sonntag  3. März 2013, 17.00 Uhr

Lieder- und Klavierabend
Joanna Thomalla und Udo Jünemann






 
Dienstag   5. März 2013, 19.30 Uhr

Konzert für 2 Klaviere

Jung-Hoon Wang und Rainer Maria Klaas



Jung-Hoon Wang
wurde in Seoul (Südkorea) geboren. Schon früh gewann sie mehrere Preise bei Klavierwettbewerben in ihrer Heimat. Ihr Klavierstudium in Seoul schloss sie 2003 mit dem Master's Degree ab. In Deutschland trat sie als Solistin und Kammermusikerin u. a. im Zyklus "ZWÖLF – Musik trifft Astrologie" (Nordrhein-Westfalen 2002), beim "Hessisch-Russischen Musikfestival" (Wiesbaden 2003), im Henze-Zyklus von RUHR.2010 (Konzerthaus Dortmund) sowie bei den Recklinghausener integral::festivals seit 2006 auf.




Rainer Maria Klaas
studierte in Essen, Hamburg und Freiburg bei Detlef Kraus, Klaus Hellwig, Yara Bernette und Jorge Bolet. Seit seinem Konzertexamen bereist er als Solist und Kammermusiker Europa, Nordamerika und Ostasien. Als Hochschullehrer in Dortmund, Düsseldorf und Rotterdam widmet er sich intensiv der Nachwuchsförderung. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein breites Repertoire.

Seit 2003 spielen Jung-Hoon Wang und Rainer Maria Klaas als Klavierduo zusammen. Zu ihren größten Erfolgen zählen Aufführungen von Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts wie Rachmaninow, Strawinsky, de Falla, Debussy und Ravel.







Mittwoch 6. März 2013,  19.00 Uhr       

Konzert junger Talente 1

Klavier, Cello, Gesang, Oboe, Englisch Horn
Musikschule Bochum – Joachim Zeißig









        
Donnerstag 7. März 2013, 19.00 Uhr
Konzert junger Talente 2

Klavierwerke von Bach, Beethoven, Brahms, Liszt
Klavierklasse Frauke Uerlichs – Musikschule Bochum
Ausführende: Saskia Keindorf, Jonas Föckler, Benjamin Völkel









Freitag  8. März 2013 , 19.30 Uhr
Lieder- und Klavierabend

Vadym Shvydkiy, Bass und  Marina Kirillova, Klavier









Marina Kirillova, Klavier

Marina Kirillova in Moskau geboren. Nach dem sie Musikschule für Hochbegabten des Uralkonserwatorium,
studierte sie bei der Prof. Maria Bogomaz an der „M. Musorgski“ Musikhochschule Ural. Nach dem Studium
war sie als Lehrerin für Klavier an dem Musikkolleg Bereznijaki (Ural, Russland) tätig.
Dann wurde Frau Kirillowa an den Musikkolleg der Stadt Ekaterinburg als Lehrerin für Fächer „Ensemblespiel“,
„Korrepetition“ und „Klavierspiel für KomponistInnen“ berufen. Jahrelang war sie in gesamtem Uralgebiet
gefragte Pianistin und Klavierbegleiterin.
Nach ihrem Umzug nach BRD tritt sie verstärkt als Klavierbegleiterin auf. Sie tritt mit verschiedenen
SängerInnen und MusikerInnen auf. Im letztem Jahr spielte Frau Kirillova Jubiläums-Konzert im
Theatermuseum Düsseldorf.



Marina Kirillova, Klavier
Vadym Shvydkiy, Bass






Samstag 9.März 2013, 17.00 Uhr
Klavierduo BONUM


Marielen Laufenberg-Simmler und Richard Klemm



Seit 2008 arbeiten Marielen Laufenberg-Simmler und Richard Klemm als Klavierduo BONUM (lateinisch: Gutes) zusammen, um die Literatur für Klavier zu vier Händen zu studieren und vorzutragen. Man mag in dem Namen BONUM zwei Bestandteile unserer Wohnorte BONn und BochUM erkennen. Der Name BONUM deutet auch an, dass wir uns bemühen, gute Musik zu machen und gern für gute Zwecke konzertieren. Das Repertoire umfasst klassische Werke von Mozart, Schubert, Brahms und vielen anderen. Wir lieben es, Bemerkenswertes und Heiteres zu den vorgetragenen Stücken zu erzählen. Musik ist unsere große Freude, und wir möchten diese Freude mit unserem Publikum teilen. Seit 2012 beschäftigt uns ein größeres Projekt: Wir erstellen eine Ausgabe der KUNST DER FUGE von J. S. Bach für Klavier zu vier Händen. So etwas gibt es bislang nicht.
Marielen Laufenberg-Simmler studierte in Mainz Musik und Germanistik. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an Bochumer Gymnasien leitete sie Schulchöre und Orchester und gestaltete zahlreiche Konzertaufführungen. Sie begleitete den Bochumer Kinderchor am Klavier bei Konzerten im In- und Ausland (Österreich, Schweiz), bei Funk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen. Seit etwa zehn Jahren tritt sie solistisch und kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen auf, unter anderem in der Kombination von Gedichtvorträgen und Klaviermusik zusammen mit Margarete Riedel, ihrer Freundin seit der ersten Schulklasse („First Class“).
Richard Klemm studierte und promovierte an der TU Berlin im Fach Nachrichtentechnik und ist als Wissenschaftler am Fraunhofer FHR tätig. Seine zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, darunter zwei umfangreiche Fachbücher, haben ihn im Fachgebiet Radartechnik international bekannt gemacht. Er war beratend für die Europäische Kommission sowie Institutionen in Europa, USA, Kanada, Russland, Türkei und China tätig. Seine musikalische Ausbildung erhielt Richard Klemm von seinem Vater, Richard Klemm und von Günter Plagge, beide Professoren an der Berliner Hochschule für Musik. 1996 hat er die internationale Tagung EUSAR ins Leben gerufen. Besonders gern verbindet Richard Klemm seine technische mit seiner musikalischen Seite, indem er unter dem Motto „Science & Music“ klassische Konzerte zu technisch-wissenschaftlichen Tagungen (z.B. EUSAR, URSI) gibt. Er leitet das kabarettistische Gesangsquintett Die Mittwochssänger, schreibt Texte und Liedsatz und begleitet die Gruppe am Klavier.







Sonntag 10. März 2013, 16.00 Uhr
Familienkonzert 2-und 4 händig




Über das Duo:
Susanne Frenzel-Wohlgemuth und Julia Aldinger kennen sich bereits seit der gemeinsamen Schulzeit am Sächsischen Landesgymnasium für Musik, wo sie nicht nur zusammen lernten, sondern auch musizierten und gemeinsam Konzerte gestalteten. Nach verschiedenen Wegen im Studium und Lebensstationen von Russland bis Kanada wuchs 2011 nach einem gemeinsamen Konzert mit Werken von John Cage der Wunsch, diese fruchtbare Zusammenarbeit wieder zu beleben und damit die Idee eines Programms mit vierhändiger Klaviermusik.



Vita Julia Aldinger (Stand Januar 2012)
Als "sensibel", "hochkultiviert", "tief berührend" und "farbenreich" bezeichnen Kritiker und Publikum
das Spiel der Dresdner Pianistin Julia Aldinger. Sie konzertierte bereits im In- und Ausland, unter
anderem mit den "Dresdner Sinfonikern", sowie als Liedbegleiterin in den renommierten Reihen "Lied
in Dresden" und „Liedgut“, beim Robert Schumann Fest und beim 4. Liedforum in Berlin (künstlerischer
Leiter Axel Bauni). Einige genreübergreifende musikalische Ausflüge unternahm sie als Pianistin im
Jugendmusicaltheater „aquarius“ und in der deutsch-italienischen Folkloreband "marammé".
Neben Ihrer besonderen Liebe - dem Kunstlied – widmet sie sich mit großem Interesse der Musik des 20.
und 21. Jahrhunderts. So gastierte sie gemeinsam mit Susanne Frenzel-Wohlgemuth mit Werken für
präpariertes Klavier von John Cage bereits 2011 in Bochum bei den Tagen der Zeitgenössischen Musik,
sowie 2012 mit KS Olaf Bär beim Festival "Tonlagen" in Hellerau, dort .
Julia Aldinger stammt aus einer deutsch-russischen Musikerfamilie, erhielt ihre erste Ausbildung u.a. bei
ihrer Mutter und studierte später Klavier und Musikpädagogik in St. Petersburg (Russland), Dresden
und Weimar. Ein Aufbaustudium für Liedgestaltung absolvierte sie erfolgreich in der Dresdner
Liedklasse bei Prof. Christine Hesse und Kammersänger Prof. Olaf Bär und unterrichtet heute u.a. an der
Musikhochschule und am Heinrich Schütz Konservatorium in Dresden.
Ihre künstlerische Entwicklung prägten vor allem ihre Lehrer - die Pianisten Gunther Anger, Winfried
Apel, Pavel Egorov, Natalia Arsumanova und Peter Waas aus der so genannten "russischen Schule".
Weitere wichtige Impulse gaben vielfältige Meisterkurse, z.B. bei Amadeus Webersinke, Peter Nagy,
Andras Schiff; KS Peter Schreier, Gerold Huber.



Susanne Frenzel-Wohlgemuth
wurde in Leipzig geboren und wuchs in Dresden auf. Musik begleitet sie seit frühester Kindheit, zuerst mit der Flöte/Querflöte, später am Klavier. Nach ersten Unterweisungen bei der Mutter nahm sie ihre pianistischen Studien als Jungstudentin in der Klasse von Prof. Christina Haupt an der Spezialschule für Musik Dresden auf. Anschließend studierte sie Klavier bei Prof. Gunther Anger an der Dresdener Musikhochschule “Carl-Maria-von Weber” und ergänzte ihre Studien durch Meiserkurse bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Hamish Milne und Prof. Peter Feuchtwanger. Mehrfach errang sie Preise in der Solo- und Kammermusikwertung beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert”. Seit 2005 ist sie außerdem Lehrerin der F.-M-Alexander-Technik.
Heute ist Susanne Frenzel-Wohlgemuth als Klavier- Diplompädagogin und Pianistin in Bochum tätig. Konzerte führten sie über die Grenzen Deutschlands hinaus bis nach Brasilien, in die USA, nach Tschechien und Kanada. Sie ist zudem eine gefragte Korrepetitorin, u.a. beim 4. Internationalen Carl-Friedrich- Dotzauer Wettbewerb für junge Cellisten 2009 in Dresden. Am liebsten widmet sie sich der Kammermusik u.a. mit Margret Schröder (Oboe/Weimar) und Mitgliedern der Bochumer Symphoniker.
Julia Aldinger und Susanne Frenzel-Wohlgemuth lernten sich an der Spezialschule kennen und fanden sich einige Jahre später als Dozenten (Klavier/Korrepetition) an der Dresdner Musihochschule wieder.
Spielerisch vereinten sie sich selten, bis dann- während der Proben für die gemeinsame Aufführung von John Cage's Sonaten und Interludien für präpariertes Klavier 2011- der Wunsch nach einem ersten “klassischen” Duoprojekt entstand.




Dienstag 12. März 2013, 19.30 Uhr

Jazzkonzert mit ‚tbc’ – to be continued
Gert Hofmann,Flügel,Keyboard
Michael Bartz, Bass
Tobias Reckfort, Schlagzeug



Der Name der Band ist Programm - jedenfalls was die Auftritte der Formation in Gerthe betrifft. Wie bereits im letzten Jahr spielen die vier Bochumer Stefan Alkier (Gitarre), Michael Bartz (Bass), Gert Hofmann (Piano und Keyboard) und Tobias Reckfort (Schlagzeug) ausschließlich Eigenkompositionen aus verschiedenen Stilrichtungen wie Jazz, Blues, Funk, Latin, Rock und Pop. Ihre musikalischen Inspirationen entstehen mitten im Alltag, davon zeugen die eigenwilligen Titel: "Eastwood klaut Leckerlies", "Wolfgang", "Bart(z) up", "Zwischenraum" oder der "Wiesodnblues". Dem Anlass entsprechend wird das Konzert mit einem Pianosolo eröffnet: "New Moon Yesterday" lautet der geheimnisvolle Titel der Eigenkreation, die speziell diesem Abend gewidmet ist. Wer vor dem Konzert einen Blick auf den Mondkalender wirft, wird erkennen:  Das ist eine Einladung, die Augen zu schließen und zu lauschen und in den Nachthimmel zu träumen.





Mittwoch  13.März 2013, 19.30 Uhr
Klavier- und Liederabend

 " Ich kann's nichts fassen,nicht glauben!"

       - die spannendsten Frauengeschichten
           komponiert von genialen Männern wie
         Händel, Mozart, Rossini, Verdi, Schumann,
                   Strauß und anderen -

         kurzweilig erzählt und vorgetragen von 
       Gulsanam Sadikova (Sopran) und Lothar Welzel (Klavier)




Gulsanam Sadikova stammt aus Usbekistan und dort an der Musikhochschule in Taschkent mit dem Hauptfach Klavier ihr Studium absolviert. Im Laufe des Klavierstudiums stellte sich über die Liedbegleitung Liebe zum Gesang heraus und sie begann 1996 mit dem Gesangsstudium. Im Jahr 2000 erwarb sie ihren Bachelor-Abschluss und in 2003 den Magister an der Musikhochschule in Taschkent.Im Jahre 2004 absolvierte sie mit Erfolg ihr Gesangsstudium an der Folkwanghochschule in Essen mit dem „Künstlerischen Abschluss“ im Fachbereich Musiktheater.
Im Jahre 2001 gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Taschkent als „Gilda“ in Verdis „Rigoletto“,danach trat sie auf als „Rosina“ in Rossinis „Il Barbiere di Seviglia“ und als „Fanni“ in „Cambio matrimoniale“.
Gulsanam Sadikova gibt Liederabende und engagiert sich für die Barock und „Geistliche Musik“ sowie zeitgenössische Musik. Die Konzertreisen führten sie nach Niederländer, Spanien, Italien, Frankreich und Israel. Sie konnte beim WDR-Rundfunkchor in Köln bei Konzerten für Neue Musik so wie bei den Schwetzinger Festspielen mitwirken.
Neben der sängerischen Tätigkeit ist sie eine erfolgreiche Gesangspädagogin, Klavierbegleiterin und Chorleiterin. Seit 2006 gibt sie Unterrichtskursen an der Academie dell Arte in Rom. Unter ihren Schülern sind die Preisträger der internationalen Gesangswettbewerben.
Seit April 2010 leitet sie den Chor der Kantorei Hattingen. Seit 2008 ist  Gulsanam  Sadikova als Dozentin und Studienleiterin  für Kammermusik an der städtischen Musikschule  Recklinghausen tätig.




Lothar Welzel
geb. in Schwäbisch Gmünd, als Schüler Ausbildung in den Instrumentalfächern Klavier, Orgel und Violine.

Studium in den Fächern Schulmusik, Orchesterdirigieren (Prof. Jiri Stařék) und Klavier (Prof. Leonard Hokanson) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M..
 
1986 erstes Engagement am Theater Bremerhaven, später in Freiburg und Hagen/Westf., zuletzt dort Chordirektor, Kapellmeister und Leiter des Städtischen Konzertchores. Dirigierte viele Vorstellungen von Opern, Operetten und Musicals und gab daneben viele Konzerte als Liedbegleiter, z. B. „Die Winterreise“ (Schubert), „Das italienische Liederbuch“ (Hugo Wolf) oder „Die schöne Magelone“ (Brahms).

Seit 1997 als hauptamtliche Lehrkraft für Korrepetition in der Gesangsabteilung der Folkwang-Musikhochschule Essen angestellt, daneben viele Konzerte als Dirigent mehrerer Chöre, u. a. Schubertbund Essen, sowie als Klavierbegleiter und Kammermusikpartner.






Freitag 15.März 2013, 19.30 Uhr
Brahms  trifft Tango

Astrid Gerdsmann, Sopran
Freya Deiting, Violine
Sascha Möllmann, Klavier / Orgel




Vita Astrid Gerdsmann

Die Sopranistin Astrid Gerdsmann wurde in Schwerte geboren. Schon früh sang sie in Chören und Ensembles und erhielt Instrumental- und Gesangsunterricht, u.a. bei Alastair Thompson (Hagen) und Monica Schanzer (Hagen).
Es schloß sich die Ausbildung zur nebenberuflichen Chorleiterin (Kirchenmusiker-C-Kurs) an. Weiterer Gesangsunterricht folgte bei Dagmar Linde in Witten.
Die Ausbildung wurde durch diverse Seminare und Workshops (u.a. Landesmusikakademie NRW in Heek) vertieft.
Vielfältige Konzerterfahrung mit diversen Ensembles und Orchestern (u.a. Bochumer Symphoniker, Niederrheinische Symphoniker, Neue Philharmonie Westfalen) sowie verschiedenen Chören, Begleitern und Solisten.
Das Repertoire erstreckt sich von der Kirchenmusik (Kammermusik, Kantaten, Messen, Oratorium) über Liedgesang bis hin zu verschiedenen Partien aus Oper, Operette und Musical/Filmmusik.
Derzeit bildet sie ihre Stimme weiter bei Annette Kleine in Münster.



Vita Sascha Möllmann

Sascha Möllmann (*1973)  studierte Kirchenmusik in Detmold. Seit über 15 Jahren ist er professioneller Chorleiter, Organist freiberuflicher Musiker und unterrichtet zudem Musik und ev. Religionslehre
an einer Gemeinschaftsschule. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse wie zum Beispiel Dr. Felix Friedrich (Altenburg)  Prof. Martin Sander (Heidelberg), oder E. Kooiman. Zudem widmet er sich
insbesondere der Improvisation und studiert dort zeitweise bei A. Wallenhorst und Prof. Seifen (Berlin). Er gibt seit einigen Jahren besondere Orgelkonzerte in Verbindung mit
Klaviermusik und bietet somit eine außergewöhnliche Bandbreite an musikalischen Stilen und läßt Kirchenorgeln in anderen musikalischen Facetten erklingen.




Vita Freya Deiting

Die Violinistin Freya Deiting studierte Instrumentalpädagogik bei Prof. W. Rausch an der Musikhochschule Detmold/ Abteilung Dortmund und schloss daran ein künstlerisches Aufbaustudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf an. Neben zahlreichen klassischen Meisterkursen bildete sie sich auch in anderen Musikbereichen fort, so dass  sie heute weitere Schwerpunkte als Jazz-Geigerin und als Studio- oder live Musikerin (u.a. für WDR Rundfunk und Fernsehen) hat.
Als Solovioline des Salonorchesters Münster (www.salonorchestermuenster.de) und mit ihrem Duo Aciano (www.duoaciano.de) sowie weiteren Formationen und Projekten gibt sie regelmässig Konzerte im In-und Ausland, wobei ihre besondere Affinität für den Klang und den Ausdruck zum Tragen kommt – ein lebendiges Violinspiel ohne stilistische Grenzen.








Samstag  16.März 2013, 17.00 Uhr
Hommage à Claude Debussy
Kammerkonzert anlässlich seines 150. Geburtstages





     Anja Goeke, Flöte
     Thomas Krause, Klarinette
    Fiorella Sommer-Link, Violine
    Martina Plum, Violoncello
    Dorothy Gemmeke, Klavier
    Frauke Uerlichs, Klavier









Abschlusskonzert:  Sonntag 17. März 2013, 17.00 Uhr

Ruhrkohlechor Herne  (RAG) - Benefizkonzert

     mit Solisten:  Ute Eisenhut, Dietrich Kämmler, Stephan Peller
     unter Leitung von Harald Jüngst