Ehrenamtliche Arbeit


 
 

Vorwort

Ehrenamtliche Arbeit ist für das kirchliche Selbstverständnis und das alltägliche Leben in der evangelischen Kirche prägend. Ohne Christinnen und Christen, die unentgeltlich, freiwillig und eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen und kirchliches Leben gestalten, ist das breite und offene Angebot der Volkskirche nicht möglich.
In unserer westfälischen Landeskirche ist im Diskussionsprozess ,,Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche" das Ehrenamt als ein Themenschwerpunkt intensiv aufgenommen worden. Die Landessynode 1994 hat ,,Grundsätze zur ehrenamtlichen Arbeit in der EKvW" beschlossen, die in dieser Broschüre erneut veröffentlicht werden. Die Kirchenleitung möchte damit die Wertschätzung des Ehrenamtes erhöhen und mit der Einführung der entwickelten Nachweisformulare dazu beitragen, dass ehrenamtliche Arbeit sichtbarer gemacht und auch zukünftig ermöglicht und gefördert wird. Mit diesem Nachweisheft ,Ehrenamtliche Arbeit in der EKvW" sollen allen Ehrenamtlichen die vom "Runden Tisch Ehrenamt" erarbeiteten Formulare zur persönlichen Verwendung zur Verfügung stehen. Die Träger (z.B. Kirchengemeinde, Verband, Verein) tragen die Verantwortung, dass die "Grundsätze für die ehrenamtliche Arbeit" mit den Nachweisformularen die notwendige Verbreitung und Beachtung bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen finden. Es wird empfohlen, dass Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für ehrenamtliche Arbeit bestimmt werden.
Ich wünsche mir, dass mit dieser Initiative der Kirchenleitung ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermutigt und die Bedingungen des ehrenamtlichen Engagements weiter verbessert und gefördert werden. ] [. I
 

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter!

Sie sind ehrenamtliche Mitarbeiterin oder ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Darüber freuen wir uns, und wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihrer Tätigkeit. Mit diesem Brief wenden wir uns an Sie,

  •  weil wir Ihnen danken wollen für Ihr Engagement
  •  weil wir Sie ermutigen wollen, uns bei unserem Bemühen, die oft unsichtbare, aber für unsere Kirche und die Gesellschaft so wichtige ehrenamtliche Tätigkeit sichtbar zu machen und
  • weil wir mit Ihnen weiter daran arbeiten wollen, die Bedingungen für Ihre ehrenamtliche Arbeit zu verbessern.


Wir danken Ihnen, weil Sie mit Ihrem Einsatz dafür stehen, dass die evangelische Kirche als lebendige Kirche im Alltag der Menschen auf vielfältige Weise sichtbar und spürbar wird. Die Lebenszeichen, die von Ihnen ausgehen, sind doppelt wichtig in einer Gesellschaft, in der auf der einen Seite allgemein das Misstrauen gegen Funktionäre und Profis wächst, auf der anderen Seite von den Funktionären und Profis mehr erwartet wird als sie leisten können.
Im Ehrenamt geschieht viel unsichtbare Arbeit, die Menschen fördert und glücklicher macht. Diese oft übersehene Arbeit wollen wir gemeinsam mit Ihnen sichtbar machen und in ihrer positiven Bedeutung zur Geltung bringen.
Um dies langfristig zu erreichen, möchten wir mit Ihnen weiter daran arbeiten, dass ehrenamtliche Tätigkeit, z.B. bei Bewerbung, Beruf, Steuer und Rente, Berücksichtigung findet. Das ist ein Fernziel, aber aktuell können die ausgefüllten Formulare schon jetzt für Sie hilfreich bei Bewerbungen sein und Ihre Arbeit in der Gemeinde öffentlich machen.
Grundlage dafür sind die bereits 1994 von der westfälischen Landessynode beschlossenen ,,Grundsätze zur ehrenamtlichen Arbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen", die das ehrenamtliche, unentgeltliche und freiwillige Engagement anerkennen, fördern und begleiten. Die ,,Grundsätze" und die Formulare zum Nachweis ehrenamtlicher Tätigkeit, Erstattung von Kosten und dem Nachweis über die Teilnahme an Fort- und Weiterbildung finden Sie im zweiten Teil dieses Heftes.

Ehrenamtliche Arbeit wird nicht entlohnt - aber der Mitarbeiterin und dem Mitarbeiter sollen keine zusätzlichen Risiken und Kosten entstehen.

  • Sie sind versichert. Fragen Sie nach, wo und wie Sie in Ihrer konkreten Situation und Arbeit versichert sind.
  •  Kosten werden erstattet. Vereinbaren Sie eine klare Regelung, welche nachgewiesenen Kosten (für Arbeitsmaterialien,  Fahrten, Telefonate ...) erstattet werden.
  • Fortbildungen werden angeboten. Lassen Sie sich informieren und nutzen Sie die Angebote.


Mit Ihnen hoffen wir, dass das Ehrenamt in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft weiter gefördert und attraktiv wird und immer mehr Freundinnen und Freunde findet. Mit Ihnen vertrauen wir darauf, dass unsere Evangelische Kirche von Westfalen auf diesem Weg immer deutlicher eine mitgliederfreundliche Kirche wird, die glaubwürdig von der Menschenfreundlichkeit Gottes reden kann.

Ihr
Runder Tisch Ehrenamt
 
 


 


Grundsätze für die ehrenamtliche Arbeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen

Einleitung

Es ist ein Kennzeichen der christlichen Gemeinde, dass jede und jeder ihre und seine Gaben und Fähigkeiten in die Gemeinde einbringt zur Ehre Gottes, zur Bewahrung der Schöpfung sowie zum Wohle der Nächsten und der ganzen Gemeinde. Das entspricht dem Gedanken des Priestertums aller Gläubigen.

Ehrenamtliche Arbeit steht daher gleichwertig neben haupt- und nebenamtlicher Arbeit. Alle unterschiedlichen Formen christlichen Engagements, ob es hauptamtlich oder ehrenamtlich geschieht, sind Antwort auf den Dienst, den Gott an uns getan hat.

In der Barmer Theologischen Erklärung IV heißt es: ,,Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes." Die unterschiedlichen Gaben, die einzelnen Christinnen und Christen gegeben sind, stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen und bereichern sich gegenseitig. Frauen und Männer stellen im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit in der Kirche ihre Zeit und Kraft sowie ihre Kompetenzen und Qualifikationen zur Verfügung, um an den vielfältigen seelsorglichen, gottesdienstlichen, missionarischen, diakonischen, gesellschaftspolitischen, pädagogischen und organisatorischen Aufgaben in der christlichen Gemeinde teilzuhaben. Die Annahme der Bereitschaft zur Mitarbeit führt zu wechselseitigen Rechten und Pflichten.

Veränderungen in der Gesellschaft haben Auswirkungen auf das ehrenamtliche Engagement. Auch in der Kirche wandelt sich die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Arbeit. Viele, meist jüngere Ehrenamtliche, suchen neue Formen freiwilliger Mitarbeit. Besonders Frauen fordern auf dem Hintergrund eines gewachsenen Selbstbewusstseins Anerkennung und Aufwertung ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Kirche.

Eine offene Diskussion über Chancen und Schwierigkeiten ehrenamtlicher Arbeit ist notwendig. Die Klärung der Rechte und Kompetenzen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist deshalb Ziel dieser Grundsätze. Sie sollen die Voraussetzungen verbessern, dass Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen zu ehrenamtlicher Arbeit in der christlichen Gemeinde ermutigt werden. Dazu gehört, dass sie den Freiraum erhalten, ihre eigenen Vorstellungen kreativ und phantasievoll zu verwirklichen.

Die nachfolgenden Grundsätze bilden den Rahmen für die ehrenamtliche Arbeit in den Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und Verbänden der Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie sind eingeladen, diesen Rahmen im Interesse der ehrenamtlichen Arbeit auszufüllen.

1. Ehrenamtliche Arbeit -
Rahmenbedingungen, Würdigung und Anerkennung

Jedes Gemeindeglied ist eingeladen, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten. Zahlreiche Gemeindeglieder arbeiten freiwillig und unentgeltlich, also ohne ein Beschäftigungsverhältnis, in den vielfältigen kirchlichen Arbeitsfeldern, so zum Beispiel in Presbyterien und Synoden, in Besuchsdiensten und Arbeitskreisen, in Gruppen und Initiativen oder bei Gemeindefesten und Sammlungen. Ehrenamtliche Arbeit kann damit sowohl in Wahlämtern als auch in anderen Funktionen verantwortlich wahrgenommen werden.
 
 
 

Diese ehrenamtlich für die Kirche übernommenen Aufgaben fordern und beanspruchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlicher Weise.
Der Respekt vor den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfordert es, Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Tätigkeit Freude macht und kein Gefühl des ,,Ausgenutztwerdens" entsteht. Befristung und Begrenzung der Mitarbeit kann vor Überforderung schützen und dazu beitragen, Motivation zu erhalten oder auch zu verstärken. Neben den bisherigen Formen kontinuierlicher Mitarbeit sollten daher neue Möglichkeiten der zeitlich befristeten Mitarbeit entwickelt und angeboten werden. Die von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbrachte Leistung muss anerkannt werden:

  • Eine Absprache zwischen der Trägerin oder dem Träger der Arbeit und der oder dem ehrenamtlich Mitarbeitenden ist nötig, in der Art, Umfang und Dauer der Mitarbeit geregelt werden. Diese Absprache kann auf Wunsch schriftlich abgefasst werden.
  • Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine genaue Beschreibung ihrer Aufgaben. Im Gespräch mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen ihre Aufgaben konkret beschrieben werden. Ihrem Wunsch nach einer Einarbeitungsphase ist zu entsprechen.
  • In Absprache mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird eine angemessene Form ihrer öffentlichen Beauftragung und Einführung gefunden und durchgeführt.
  • Durch öffentliche Würdigung und Anerkennung, zum Beispiel in Gottesdiensten oder Gemeindeveranstaltungen, soll für ihre ehrenamtliche Mitarbeit gedankt werden. Dafür müssen ebenfalls angemessene Formen und symbolische Handlungen entwickelt werden.
  • Über die geleistete ehrenamtliche Arbeit sind auf Wunsch aussagekräftige Nachweise zu erstellen.
2. Zusammenarbeit zwischen haupt-
    und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit haupt-und nebenamtlichen zusammen.

  • Für eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit ist es notwendig, Kompetenzen und Zuständigkeiten verbindlich festzulegen.
  • Zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein regelmäßiger Informationsaustausch notwendig. Dies gilt insbesondere für das Verhältnis zu den Pfarrerinnen und Pfarrern. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Arbeitsbereiches sollen institutionalisierte Möglichkeiten haben, Fragen, Erfahrungen und Anregungen auszutauschen. Dazu können insbesondere Treffen der Mitarbeitenden, Dienstbesprechungen und Treffen zur allgemeinen Beratung dienen.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei der Gestaltung ihres Arbeitsbereiches in angemessener Form beteiligt, insbesondere an Planungen und Entscheidungen, die ihre Arbeit betreffen, einschließlich der Bereitstellung und Verwendung von Haushaltsmitteln für ihre Arbeitsfelder.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können aus ihrem Kreis Vertrauenspersonen wählen, die ihre Interessen gegenüber den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gegenüber der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer und gegenüber dem Leitungsgremium vertreten.
  • Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist zur Vertretung ihrer Interessen die regelmäßige Beratung mit anderen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen. Dies kann auch übergemeindlich geschehen.

 
 

3. Schweigepflicht

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden, falls sie
eine entsprechende Tätigkeit übernommen haben, über Inhalt und Umfang der Schweigepflicht informiert.

4. Auslagenersatz
 

  • Ehrenamtliche Arbeit in der Kirche geschieht unentgeltlich.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Anspruch auf Erstattung ihrer in Ausübung ihrer ehrenamtlichen Arbeit entstandenen Auslagen. Dazu zählen insbesondere der Ersatz von Kosten für erforderliche Fahrten und Reisen, Telefonate, Porto, Arbeitsmaterialien sowie für Geschenke an Dritte; vor Übernahme der Aufgabe soll hierüber ein Rahmen abgesprochen werden. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über ihren Anspruch auf Erstattung der in Ausübung ihrer ehrenamtlichen Arbeit entstandenen Auslagen zu informieren. Die Haushaltsmittel sind zur Verfügung zu stellen.


Die im Zusammenhang mit dem Ehrenamt entstandenen unvermeidlichen Kosten für die Betreuung von unterhaltsberechtigten Angehörigen werden im Rahmen der üblichen Sätze nach vorheriger Absprache übernommen.

5. Fortbildung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen regelmäßige Vorbereitung, Begleitung und Fortbildung in fachlicher und persönlicher Hinsicht; auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein Recht darauf. Dies bedeutet:

  •  Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über Fortbildungsangebote zu informieren und zu beraten. Ihnen ist die Möglichkeit zu geben, hieran teilzunehmen. Die Träger der Arbeit können auch selbst Fortbildungsveranstaltungen durchführen. Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind über die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und die damit erworbenen Qualifikationen Bescheinigungen auszustellen.
  •  Die Kosten der Fortbildung sind vom Träger der Arbeit zu übernehmen. Ein angemessener Eigenanteil kann von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefordert werden. In begründeten Einzelfällen kann zu den Kosten der Fortbildung auch die Übernahme der Aufwendungen im Rahmen der üblichen Sätze gehören, die für diesen Zeitraum bei der Betreuung unterhaltsberechtigter Angehöriger entstehen.


6. Rechtsinformationen

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Rechtssicherheit und daher Informationen über versicherungs- und steuerrechtliche Fragen in Zusammenhang mit ihrer Arbeit.

  • Notwendige Informationen über Unfall-, Haftpflicht- und Dienstreise-Kasko-Versicherungen sowie zum Steuerrecht müssen von der Trägerin oder dem Träger der Arbeit gegeben werden.
  •  Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erwerbstätig sind, sollen darüber informiert werden, inwieweit ihnen Sonderurlaub für ihre ehrenamtliche Arbeit zusteht.

 

Versicherungen

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat für sich, ihre Kirchenkreise, Kirchengemeinden und deren Einrichtungen eine Sammel-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Die Zusammenstellung des Vertragswerkes ist der Rechtssammlung ,,Das Recht in der Evangelischen Kirche von Westfalen" (Nr. 990) zu entnehmen.

Die Haftpflichtversicherung gewährt Versicherungsschutz gegenüber allen Ansprüchen, die aus gesetzlicher Haftpflicht gegen Kirchengemeinden usw. und ihre (auch ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geltend gemacht werden. Versichert sind Personenschäden je Ereignis

  • ohne weitere Begrenzung für die einzelne Person 3.000.000 DM · erhöhter Versicherungsschutz für Diakonie- und Sozialstationen5.000.000 DM
  • Sachschäden je Ereignis bis zu 500.000 DM
  • Vermögensschäden, die nicht durch Personen- oder Sachschäden entstanden sind, je Verstoß bis zu 100.000 DM


Die Unfallversicherung gewährt Versicherungsschutz für alle Personen, welche im Gebiet der Evangelischen Kirche von Westfalen oder einer ihrer Gliederungen Kirchen, Gemeindehäuser und sonstige Gebäude, Räume oder Grundstücke, auch Friedhöfe, die im Eigentum, im Besitz oder in Benutzung oder Verwaltung der Kirche stehen und für kirchliche Zwecke verwendet werden, zur Verrichtung einer Andacht, zur Teilnahme an einem Gottesdienst oder anderen kirchlichen Veranstaltungen oder zur Erledigung dienstlicher oder persönlicher Angelegenheiten aufsuchen und dabei einen Unfall erleiden. Versichert sind folgende Leistungen:

  • 50.000 DM für den Fall dauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität)
  • 5.000 DM für den Todesfall
  • 2.000 DM für Heilkosten
  • 1.500 DM für Bergungskosten und bis zu
  • 200 DM für Ersatz oder Reparatur von bei einem Unfall beschädigten Brillen.


Einzelheiten zum versicherten Personenkreis und zum Deckungsumfang sind dem o.a. Vertragswerk (RS Nr. 990) zu entnehmen.

Zusätzlich besteht seit 1999 eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung für die Evangelische Kirche von Westfalen, ihre Kirchenkreise, kirchlichen Verbände, Gliederungen und Einrichtungen. Sie bietet Versicherungsschutz zugunsten aller verfassungsmäßig berufenen Vertreterinnen oder Vertreter, Pfarrerinnen und Pfarrer, Beamten, Angestellten, Arbeiterinnen oder Arbeiter sowie der Inhaber von Ehrenämtern und von unentgeltlich tätigen Personen (ehrenamtlich Mitarbeitenden), die bei der EKvW usw. tätig sind. Versicherungsschutz besteht für den Fall, dass ein Dritter wegen eines bei der Ausübung der versicherten Tätigkeit begangenen Verstoßes einen Vermögensschaden geltend macht.

Über weitere Einzelheiten des Versicherungsschutzes informiert die Kirchengemeinde/die kreiskirchliche Verwaltung. Für die kirchlichen Werke und Verbände (z.B. Frauenhilfe, CVJM) bestehen gesonderte Regelungen, die beim jeweiligen Träger zu erfahren sind.
 
 

Informationen über Fortbildungsangebote erhalten Sie bei den örtlichen Trägern ehrenamtlicher Arbeit oder in folgenden überregionalen Einrichtungen:

Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V.
Feldmühlenweg 19, 59494 Soest
Tel.: 0 29 21/3 71-0, Fax: 0 29 21/40 26
email: frauenhilfe@ekvw.de

Frauenreferat der EKvW
01pe 35, 44135 Dortmund
Tel.: 02 31/54 09-30/-31, Fax: 02 31/54 09-38
email: FrauenreferatEKvW@t-online.de Intemet: www. FrauenreferatEKvW. de

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte
- Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik - Pastoralkolleg
- Predigerseminar
Tel.: 0 23 04/7 55-0, Fax: 0 23 04/7 55-1 57 email: institut-afw@institut-afw.de

Institut für Kirche und Gesellschaft
Berliner Platz 12, 58638 Iserlohn
- Ev. Akademie Iserlohn
- Sozialamt
- Männerarbeit der EKvW
- Umweltreferat
- Ländl. Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit - Seelsorge an KDV und ZDL
Tel.: 023 71/3 52-0, Fax: 023 71/3 52-169 email: Institut@kircheundgesellschaft.de Interner: www.kircheundgesellschaft.de

Amt für Missionarische Dienste
Olpe 35, 44135 Dortmund
Tel.: 02 31/5409-60, Fax: 02 31/5409-66
email: amd.ekvw@gmx.de
Internet: www. amd-westfalen.de

Amt für Jugendarbeit der EKvW
Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte
Tel.: 0 23 04/7 55-0, Fax: 0 23 04/7 55-2 48

Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. 0lpe 35, 44135 Dortmund
Tel.: 02 31/5409-40, Fax: 02 31/5409-49
email: ebw@ebwwest.de

Ev. Familienbildungswerk e.V.
Friesenring 32-34, 48147 Münster
Tel.: 02 51/2709-3 10, Fax: 02 51/2709-3 02
email: kratz-trutti@ dw-westfalen.de

Diakonisches Werk der EKvW
Friesenring 32-34, 48147 Münster
- EKH
- Flüchtlingsarbeit
- Eine-Welt-Arbeit
- Besuchs- und Sammlungsdienste
- Bahnhofsmission
Tel.: 02 51/2709-0, Fax: O2 51/2709-5 73
email: info@dw-westfalen.de Internet: www.dw-westfalen.de

Evangelische Kirche von Westfalen, Landeskirchenamt
Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld
Tel.: 05 21/5 94-0, Fax: 05 21/5 94-1 29
email: Landeskirchenamt@lka.ekvw. de Internet: www.ekvw. de
 

Beteiligung am ,,Runden Tisch Ehrenamt"

Frauenarbeit:
Ev. Frauenarbeit in Westfalen
Ev. Frauenhilfe in Westfalen
Pfarrfrauendienst
Frauenreferat der EKvW

Ämter der EKvW:

  • Institut für Kirche und Gesellschaft (Männerarbeit) Amt für Missionarische Dienste
  • Amt für Jugendarbeit
  • Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung (Kirchenmusik, Kindergottesdienst)
  • Diakonisches Werk der EKvW


andere Verbände und Initiativen:

  • Verband Ev. Büchereien in Westfalen Telefonseelsorge
  • Hospizarbeit
  • Eltern-Kind-Gruppen-Arbeit Kontaktstellenarbeit für ehrenamtliche Arbeit
  • Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenkreis-und Gemeindeebene und des Landeskirchenamtes


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